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Altenburger Land

Zwischen Städten wie Leipzig, Halle und Zwickau liegt das schöne Altenburger Land. Hier wurde das Skatspiel erfunden und bereits seit 1543 Spielkarten hergestellt. Da jedoch auf der ältesten noch "lebendig existierenden" Spielkarte die Jahreszahl 1509 und das Stadtwappen aufgedruckt sind, feierte die Stadt Altenburg, die heute etwa 90 % der gesamten deutschen Spielkartenproduktion bestreitet, 2009 das Jubiläum "500 Jahre Spielkarten".

Doch schon vorher, im 12. Jahrhundert, reizte den Kaiser Barbarossa dieser Landstrich so sehr, dass er einen seiner Herrschaftssitze hier aufschlug. Und auch jetzt umweht einen überall der Hauch der Geschichte. Die einstige, slawische Wehranlage, anno 976 erstmals urkundlich erwähnt, wurde auf Veranlassung von Friedrich I. zur Marktstadt ausgebaut. Da Altenburg nie zerstört wurde und selbst den Zweiten Weltkrieg ohne nennenswerte Schäden überstand, sind die alten Baustrukturen auch heute noch vorhanden.

Marktzeit.
Ein Gang durch die Straßen zeigt die verschiedensten Baustile – vom Mittelalter über die Renaissance bis zum Barock, zur Gründerzeit und zum Jugendstil. Größe und Lage der Marktplätze lassen erahnen, wie turbulent es in früheren Jahrhunderten dort zugegangen sein muss, vor allem auf dem Hauptmarkt und Rossplan, dem Pferdemarkt. Wahrscheinlich zu turbulent! Denn die Marktfrauen erhielten wegen ihrer Lautstärke unter den fünf Marktplätzen schließlich ihren eigenen zugewiesen – den Weibermarkt.

Kaiserwetter. Bis Ende des 13. Jahrhunderts war Altenburg eine freie Reichsstadt. Große deutsche Kaiser und Könige weilten in ihren Mauern. Später erkoren die Wettiner, eines der ältesten deutschen Fürstengeschlechter, Altenburg zu ihrer Residenz. Und alle hinterließen ihre Spuren. Heute ist es das Radeln und  Wandern durch Felder und über Hügel auf 300 km langen Wegen, die anschließende Erholung an einem der vielen Nass-Spots wie dem Haselbacher See, die Altenburg auch heute noch wahrlich kaiserlich macht! 

 
 

Altenburger Land

Zwischen Städten wie Leipzig, Halle und Zwickau liegt das schöne Altenburger Land. Hier wurde das Skatspiel erfunden und bereits seit 1543 Spielkarten hergestellt. Da jedoch auf der ältesten noch "lebendig existierenden" Spielkarte die Jahreszahl 1509 und das Stadtwappen aufgedruckt sind, feierte die Stadt Altenburg, die heute etwa 90 % der gesamten deutschen Spielkartenproduktion bestreitet, 2009 das Jubiläum "500 Jahre Spielkarten".

Doch schon vorher, im 12. Jahrhundert, reizte den Kaiser Barbarossa dieser Landstrich so sehr, dass er einen seiner Herrschaftssitze hier aufschlug. Und auch jetzt umweht einen überall der Hauch der Geschichte. Die einstige, slawische Wehranlage, anno 976 erstmals urkundlich erwähnt, wurde auf Veranlassung von Friedrich I. zur Marktstadt ausgebaut. Da Altenburg nie zerstört wurde und selbst den Zweiten Weltkrieg ohne nennenswerte Schäden überstand, sind die alten Baustrukturen auch heute noch vorhanden.

Marktzeit.
Ein Gang durch die Straßen zeigt die verschiedensten Baustile – vom Mittelalter über die Renaissance bis zum Barock, zur Gründerzeit und zum Jugendstil. Größe und Lage der Marktplätze lassen erahnen, wie turbulent es in früheren Jahrhunderten dort zugegangen sein muss, vor allem auf dem Hauptmarkt und Rossplan, dem Pferdemarkt. Wahrscheinlich zu turbulent! Denn die Marktfrauen erhielten wegen ihrer Lautstärke unter den fünf Marktplätzen schließlich ihren eigenen zugewiesen – den Weibermarkt.

Kaiserwetter. Bis Ende des 13. Jahrhunderts war Altenburg eine freie Reichsstadt. Große deutsche Kaiser und Könige weilten in ihren Mauern. Später erkoren die Wettiner, eines der ältesten deutschen Fürstengeschlechter, Altenburg zu ihrer Residenz. Und alle hinterließen ihre Spuren. Heute ist es das Radeln und  Wandern durch Felder und über Hügel auf 300 km langen Wegen, die anschließende Erholung an einem der vielen Nass-Spots wie dem Haselbacher See, die Altenburg auch heute noch wahrlich kaiserlich macht! 

Erzgebirge

Das Erzgebirge bildet die natürliche Grenze zwischen Sachsen und Böhmen. Vor über 800 Jahren entdeckten die Erzgebirger, dass sie auf einem reichen Schatz wohnten und begannen die Erze abzubauen. Im Inneren durchziehen nun hunderte Stollen und Schächte das Mittelgebirge. Zwischen Zwickau und Dresden erinnert die 275 Kilometer lange Silberstraße an den Abbau des Edelmetalls im Erzgebirge. Wie das Leben Untertage aussieht können Besucher in den Schaubergwerken im Erzgebirge hautnah erleben. „Glück auf!“

Der Bergbau gab im Erzgebirge Jahrhunderte lang den Takt an. Als dieser jedoch nicht mehr ausreichte, um die eigne Familie zu ernähren suchten die findigen Erzgebirger nach neuen, Geld bringenden Beschäftigungen. So entwickelten sich aus dem Bergbau auch die Weihnachtstradition und die Handwerkskunst des Erzgebirges. Schwibbögen, Nussknacker und Räuchermännchen sind heute weit über die Grenzen des Erzgebirges hinaus bekannt und für viele der Innbegriff der Vorweihnachtszeit in Deutschland.

Neben edlen Erzen hält das Erzgebirge einen weiteren kostbaren Bodenschatz bereit: Zahlreiche Thermalquellen und Heilstollen durchziehen das Mittelgebirge. Die älteste und wärmste Heilquelle Sachsens sprudelt im Kurort Warmbad und wird seit über 600 Jahren therapeutisch genutzt. Wassertemperaturen von bis zu 34° Celsius sorgen für wohlige Entspannung von Muskeln, Gelenken und Geist. Einfach abtauchen und wohlfühlen.

Sachsen aufs Dach steigen. Mit seinen 1.214 Metern ist der Fichtelberg der höchste Berg Sachsens. Für ambitionierte Wanderer mag es eine Ehre sein, den Gipfel per Pedes und ohne weitere Hilfsmittel zu erklimmen. Wer es lieber beschaulich angeht, der schwebt mit Deutschlands ältester Luftseilbahn hinauf, der Fichtelbergschwebebahn. Oben angekommen genießen die Besucher einen Rundumblick über Sachsen und das Erzgebirge.

Zug um Zug. Früher schnauften 19 Schmalspurbahnen durch Sachsen. Im Erzgebirge blieben insgesamt 4 mit einer Spurweite von 750 mm erhalten. Von den Erzgebirgern liebevoll "Bahn´l" genannt, bringen die Stahlkollosse unter Rauchen, Zischen und Fauchen die Augen ihrer Fans zum Leuchten. Die historischen Bahnen fahren auf vier verschiedenen Strecken durch das Land. Im einzigen Zughotel Deutschlands können Gäste im kleinen Städtchen Wolkenstein in den verschiedenen Klassen der historischen Schlafwagen übernachten.

 
 

Erzgebirge

Das Erzgebirge bildet die natürliche Grenze zwischen Sachsen und Böhmen. Vor über 800 Jahren entdeckten die Erzgebirger, dass sie auf einem reichen Schatz wohnten und begannen die Erze abzubauen. Im Inneren durchziehen nun hunderte Stollen und Schächte das Mittelgebirge. Zwischen Zwickau und Dresden erinnert die 275 Kilometer lange Silberstraße an den Abbau des Edelmetalls im Erzgebirge. Wie das Leben Untertage aussieht können Besucher in den Schaubergwerken im Erzgebirge hautnah erleben. „Glück auf!“

Der Bergbau gab im Erzgebirge Jahrhunderte lang den Takt an. Als dieser jedoch nicht mehr ausreichte, um die eigne Familie zu ernähren suchten die findigen Erzgebirger nach neuen, Geld bringenden Beschäftigungen. So entwickelten sich aus dem Bergbau auch die Weihnachtstradition und die Handwerkskunst des Erzgebirges. Schwibbögen, Nussknacker und Räuchermännchen sind heute weit über die Grenzen des Erzgebirges hinaus bekannt und für viele der Innbegriff der Vorweihnachtszeit in Deutschland.

Neben edlen Erzen hält das Erzgebirge einen weiteren kostbaren Bodenschatz bereit: Zahlreiche Thermalquellen und Heilstollen durchziehen das Mittelgebirge. Die älteste und wärmste Heilquelle Sachsens sprudelt im Kurort Warmbad und wird seit über 600 Jahren therapeutisch genutzt. Wassertemperaturen von bis zu 34° Celsius sorgen für wohlige Entspannung von Muskeln, Gelenken und Geist. Einfach abtauchen und wohlfühlen.

Sachsen aufs Dach steigen. Mit seinen 1.214 Metern ist der Fichtelberg der höchste Berg Sachsens. Für ambitionierte Wanderer mag es eine Ehre sein, den Gipfel per Pedes und ohne weitere Hilfsmittel zu erklimmen. Wer es lieber beschaulich angeht, der schwebt mit Deutschlands ältester Luftseilbahn hinauf, der Fichtelbergschwebebahn. Oben angekommen genießen die Besucher einen Rundumblick über Sachsen und das Erzgebirge.

Zug um Zug. Früher schnauften 19 Schmalspurbahnen durch Sachsen. Im Erzgebirge blieben insgesamt 4 mit einer Spurweite von 750 mm erhalten. Von den Erzgebirgern liebevoll "Bahn´l" genannt, bringen die Stahlkollosse unter Rauchen, Zischen und Fauchen die Augen ihrer Fans zum Leuchten. Die historischen Bahnen fahren auf vier verschiedenen Strecken durch das Land. Im einzigen Zughotel Deutschlands können Gäste im kleinen Städtchen Wolkenstein in den verschiedenen Klassen der historischen Schlafwagen übernachten.

Thüringen

Urwald in Deutschland? Was im ersten Moment etwas skurril klingen mag, gibt es wirklich. Mitten in Thüringen liegt der größte Urwald Deutschlands. Zwischen dem Städtedreieck Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza gelegen ist der Nationalpark Hainich mit einer Gesamtfläche von ca. 16.000 Hektar das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Eine neue Perspektive auf das Thema Laubbaum erhalten Wanderer auf dem Baumkronenpfad, der durch den zum UNESCO Weltnaturerbe zählenden Urwald mitten in Deutschland führt.

Ebenfalls UNESCO Welterbeschutz genießt die Wartburg in Eisenach. 1999 wurde sie als erste deutsche Burg als Weltkulturerbe anerkannt. Bis heute erzählen die historischen Mauern die Geschichten berühmter Persönlichkeiten, die hier unterkamen. Martin Luther fand hier im 16. Jahrhundert Zuflucht während er an seiner Bibelübersetzung arbeitete und auch Johann Wolfgang von Goethe war auf der Wartburg zu Gast. Nicht zu Letzt ihm ist es zu verdanken, dass sich auf der Wartburg heute eine Ausstellung über die Geschichte des Adelshauses findet, denn er plädierte bereits 1815 für ein Wartburgmuseum.

Das Eisenacher Wahrzeichen, die Wartburg, und das Kasseler Wahrzeichen, den imposanten Herkules, verbindet der 215 Kilometer lange Herkules-Wartburg-Radweg. Neben den eindrucksvollen Start- und Zielpunkten wartet auch die Strecke mit erlebnisreichen Momenten auf. Die Fluss- und Tallandschaften von Losse, Wehre und Werra und die märchenhafte Landschaft des Hohen Meißners, dem "Frau-Holle-Berg", bieten abwechslungsreiche natürliche Höhepunkte auf der Strecke.

Über 20 Millionen Menschen in Deutschland sollen die Kunst des Skatspielens beherrschen. Wie viele davon wohl wissen, wo das Skatblatt seine Wiege hat? In der ehemaligen Residenzstadt Altenburg. In der Stadt, in der bereits seit 1543 Spielkarten hergestellt werden, wurde 1813 das Skatspiel von einigen Honoratioren der Stadt entwickelt. Wer immer dem Kartensymbol folgt, kann die Geschichte der Spielkarten auf dem „Skat-Wanderweg“ durch die Altstadt erforschen.

Deutschlands bekanntester Höhenwanderweg führt mitten durch Thüringen. Der Rennsteig zieht sich durch die Naturparks Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale bis zum Frankenwald. Wer der Rennsteigsage Folge leistet, nimmt sich am Anfang einen Stein aus der Werra und steckt ihn in die eigene Tasche, um ihn am Ende des Weges an der Saale wieder zurück ins Wasser zu werfen. Ein schöner Brauch, den manch ein Rennsteig-Wanderer befolgt.

 
 

Thüringen

Urwald in Deutschland? Was im ersten Moment etwas skurril klingen mag, gibt es wirklich. Mitten in Thüringen liegt der größte Urwald Deutschlands. Zwischen dem Städtedreieck Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza gelegen ist der Nationalpark Hainich mit einer Gesamtfläche von ca. 16.000 Hektar das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Eine neue Perspektive auf das Thema Laubbaum erhalten Wanderer auf dem Baumkronenpfad, der durch den zum UNESCO Weltnaturerbe zählenden Urwald mitten in Deutschland führt.

Ebenfalls UNESCO Welterbeschutz genießt die Wartburg in Eisenach. 1999 wurde sie als erste deutsche Burg als Weltkulturerbe anerkannt. Bis heute erzählen die historischen Mauern die Geschichten berühmter Persönlichkeiten, die hier unterkamen. Martin Luther fand hier im 16. Jahrhundert Zuflucht während er an seiner Bibelübersetzung arbeitete und auch Johann Wolfgang von Goethe war auf der Wartburg zu Gast. Nicht zu Letzt ihm ist es zu verdanken, dass sich auf der Wartburg heute eine Ausstellung über die Geschichte des Adelshauses findet, denn er plädierte bereits 1815 für ein Wartburgmuseum.

Das Eisenacher Wahrzeichen, die Wartburg, und das Kasseler Wahrzeichen, den imposanten Herkules, verbindet der 215 Kilometer lange Herkules-Wartburg-Radweg. Neben den eindrucksvollen Start- und Zielpunkten wartet auch die Strecke mit erlebnisreichen Momenten auf. Die Fluss- und Tallandschaften von Losse, Wehre und Werra und die märchenhafte Landschaft des Hohen Meißners, dem "Frau-Holle-Berg", bieten abwechslungsreiche natürliche Höhepunkte auf der Strecke.

Über 20 Millionen Menschen in Deutschland sollen die Kunst des Skatspielens beherrschen. Wie viele davon wohl wissen, wo das Skatblatt seine Wiege hat? In der ehemaligen Residenzstadt Altenburg. In der Stadt, in der bereits seit 1543 Spielkarten hergestellt werden, wurde 1813 das Skatspiel von einigen Honoratioren der Stadt entwickelt. Wer immer dem Kartensymbol folgt, kann die Geschichte der Spielkarten auf dem „Skat-Wanderweg“ durch die Altstadt erforschen.

Deutschlands bekanntester Höhenwanderweg führt mitten durch Thüringen. Der Rennsteig zieht sich durch die Naturparks Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale bis zum Frankenwald. Wer der Rennsteigsage Folge leistet, nimmt sich am Anfang einen Stein aus der Werra und steckt ihn in die eigene Tasche, um ihn am Ende des Weges an der Saale wieder zurück ins Wasser zu werfen. Ein schöner Brauch, den manch ein Rennsteig-Wanderer befolgt.

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