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Eifel

Der Legende nach soll in dem kreisrunden See bei Schalkmehren ein Schloss verschluckt liegen. Zu schön, um wahr zu sein? Der Vulkanologe erzählt sie gern, aber nur mit dem Lächeln des Wissenschaftlers, der beweisen kann, dass es sich bei dem See um den auffälligsten Beleg dafür handelt, dass dieser Teil der Eifel hochaktives Vulkangebiet ist. Mit gewaltigen Ausbrüchen schufen die Vulkane der Eifel, zuletzt durch den gewaltigen Laacher-See-Ausbruch vor 13 000 Jahren, Deutschlands jüngste Landschaft aus Feuer, glühender Lava und Asche. Noch heute zeugen zahlreiche Schlackenkegel, Maare, meterdicke Tuff- und Bimswände sowie erkaltete Lavaströme von dieser heißen Entstehungsgeschichte.

Von Mühlen und Moutarde. Zahlreiche Bergwerke, Stollen und Steinbrüche dokumentieren eindrucksvoll das Leben der Menschen von und mit den Vulkanen der Eifel. Hier meißelten sie bis zu 2 Meter lange, kreisrunde Scheiben aus dem Gestein, die als Mühlensteine in alle Welt geschickt wurden. Natürlich blieben auch einige in der Eifel, um zum Beispiel Moutarde de Montjoie, den typischen Monschauer Senf, herzustellen. Und es ist ebenfalls das durch Basalt geläuterte Bier und Tafelwasser, das in die Welt jenseits der Vulkanhügel hinausgeht.

Tanz auf dem Vulkan.
Rund um diese Hügel lässt es sich natürlich auch in Ruhe wandern. Zum Beispiel hier, im Vulkanpark Landkreis Mayen-Koblenz, Teil des anerkannten Nationalen Geoparks Vulkanland Eifel. Die Deutsche Vulkanstraße, ausgeschildert als touristische Ferienstraße, verbindet auf 260 km rund 40 einmalige vulkanologische, geologische und archäologische Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Eifelvulkanismus und Gesteinsabbau. Moderne Museen, historische Bergwerke und multimediale Infozentren sowie erschlossene Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler erlauben einen faszinierenden Blick in das Innere der Erde. Und wer genau hinsieht, entdeckt ja vielleicht sogar das verschluckte Schloss…

 
 

Eifel

Der Legende nach soll in dem kreisrunden See bei Schalkmehren ein Schloss verschluckt liegen. Zu schön, um wahr zu sein? Der Vulkanologe erzählt sie gern, aber nur mit dem Lächeln des Wissenschaftlers, der beweisen kann, dass es sich bei dem See um den auffälligsten Beleg dafür handelt, dass dieser Teil der Eifel hochaktives Vulkangebiet ist. Mit gewaltigen Ausbrüchen schufen die Vulkane der Eifel, zuletzt durch den gewaltigen Laacher-See-Ausbruch vor 13 000 Jahren, Deutschlands jüngste Landschaft aus Feuer, glühender Lava und Asche. Noch heute zeugen zahlreiche Schlackenkegel, Maare, meterdicke Tuff- und Bimswände sowie erkaltete Lavaströme von dieser heißen Entstehungsgeschichte.

Von Mühlen und Moutarde. Zahlreiche Bergwerke, Stollen und Steinbrüche dokumentieren eindrucksvoll das Leben der Menschen von und mit den Vulkanen der Eifel. Hier meißelten sie bis zu 2 Meter lange, kreisrunde Scheiben aus dem Gestein, die als Mühlensteine in alle Welt geschickt wurden. Natürlich blieben auch einige in der Eifel, um zum Beispiel Moutarde de Montjoie, den typischen Monschauer Senf, herzustellen. Und es ist ebenfalls das durch Basalt geläuterte Bier und Tafelwasser, das in die Welt jenseits der Vulkanhügel hinausgeht.

Tanz auf dem Vulkan.
Rund um diese Hügel lässt es sich natürlich auch in Ruhe wandern. Zum Beispiel hier, im Vulkanpark Landkreis Mayen-Koblenz, Teil des anerkannten Nationalen Geoparks Vulkanland Eifel. Die Deutsche Vulkanstraße, ausgeschildert als touristische Ferienstraße, verbindet auf 260 km rund 40 einmalige vulkanologische, geologische und archäologische Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Eifelvulkanismus und Gesteinsabbau. Moderne Museen, historische Bergwerke und multimediale Infozentren sowie erschlossene Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler erlauben einen faszinierenden Blick in das Innere der Erde. Und wer genau hinsieht, entdeckt ja vielleicht sogar das verschluckte Schloss…

Kerpen

Die für das Rheinland charakteristische Dichte an Herrenhäusern und Burgen schmückt auch das Stadtbild der Kolpingstadt Kerpen. Wer nicht auf Adelspfaden wandeln will, durchquert das Marienfeld auf dem Quirinus-Wanderweg. Das einstige Braunkohlefördergebiet ist heute wieder eine grüne Lunge, die von Pflanzen und Tieren zurück erobert wurde.

Straße der Energie
Wie kommt der Strom in die Steckdose? Entlang der Straße der Energie wird im Rhein-Erft-Kreis an insgesamt neun Stationen der Weg von der Gewinnung über die Verstromung und Veredelung beschrieben. Die rheinische Braunkohlenindustrie mit ihren Tagebauen, Windkraft und Solarenergie stehen im Fokus des 37 Kilometer langen Themenweges. Start ist in Schloss Pfaffendorf, wo eine Dauerausstellung über die rheinische Braunkohlenindustrie informiert.

Schlösser
Hübsche Prinzessinnen, edle Ritter, verzauberte Burgfräulein und heiratswillige Prinzen - die Geschichten, die sich um Schlösser und ihre Bewohner ranken sind kunterbunt und abwechslungsreich. An die 50 Schlösser, Herrenhäuser, Landsitze und Burgen reihen sich im Rhein-Erft-Kreis aneinander. Viele davon sind wie das Schloss Augustusburg in Brühl, in dem einst die deutschen Bundespräsidenten repräsentierten, weit über die Region hinaus bekannt.

Naturpark Rheinland
Rund 1.100 Quadratkilometer groß ist der Naturpark Rheinland, der sich westlich von Köln und Bonn zwischen Rhein und Eifel erstreckt. Aufgabe und Ziel des Parks sind die Bewahrung und Entwicklung der Natur. Neben den Altwaldbeständen des Königisdorfer Waldes und den Bürgerwälder bei Elsdorf bildet auch die Erftaue einen besonderen Erholungsort in der Natur. Mit dem Rad lässt sich das Gebiet auf dem Erftradweg oder der Wasserburgenroute erkunden, auf Schusters Rappen führen die Wege der Jakobspilger durch die Region.

KERAMION in Frechen
Bereits das Bauwerk für sich ist ein wahrer Hingucker. Das kreisrunde Dach mit einem Durchmesser von rund 32 Metern ist einer Töpferscheibe nach empfunden und veranschaulicht bereits von außen, was den Besucher drinnen erwartet. Als Zentrum für historische und moderne Keramik stellt das KERAMION in Frechen Töpferhandwerk vom 13. Jahrhundert bis heute aus. Der Steinzeugunternehmer Dr. Gottfried Cremer baute in den 1950er Jahren mit rund 5.000 Stücken von über 500 Keramikern die größte private Keramiksammlung Deutschlands auf. Diese Sammlung ist Grundlage für die Ausstellung moderner Keramik im Keramion.

 
 

Kerpen

Die für das Rheinland charakteristische Dichte an Herrenhäusern und Burgen schmückt auch das Stadtbild der Kolpingstadt Kerpen. Wer nicht auf Adelspfaden wandeln will, durchquert das Marienfeld auf dem Quirinus-Wanderweg. Das einstige Braunkohlefördergebiet ist heute wieder eine grüne Lunge, die von Pflanzen und Tieren zurück erobert wurde.

Straße der Energie
Wie kommt der Strom in die Steckdose? Entlang der Straße der Energie wird im Rhein-Erft-Kreis an insgesamt neun Stationen der Weg von der Gewinnung über die Verstromung und Veredelung beschrieben. Die rheinische Braunkohlenindustrie mit ihren Tagebauen, Windkraft und Solarenergie stehen im Fokus des 37 Kilometer langen Themenweges. Start ist in Schloss Pfaffendorf, wo eine Dauerausstellung über die rheinische Braunkohlenindustrie informiert.

Schlösser
Hübsche Prinzessinnen, edle Ritter, verzauberte Burgfräulein und heiratswillige Prinzen - die Geschichten, die sich um Schlösser und ihre Bewohner ranken sind kunterbunt und abwechslungsreich. An die 50 Schlösser, Herrenhäuser, Landsitze und Burgen reihen sich im Rhein-Erft-Kreis aneinander. Viele davon sind wie das Schloss Augustusburg in Brühl, in dem einst die deutschen Bundespräsidenten repräsentierten, weit über die Region hinaus bekannt.

Naturpark Rheinland
Rund 1.100 Quadratkilometer groß ist der Naturpark Rheinland, der sich westlich von Köln und Bonn zwischen Rhein und Eifel erstreckt. Aufgabe und Ziel des Parks sind die Bewahrung und Entwicklung der Natur. Neben den Altwaldbeständen des Königisdorfer Waldes und den Bürgerwälder bei Elsdorf bildet auch die Erftaue einen besonderen Erholungsort in der Natur. Mit dem Rad lässt sich das Gebiet auf dem Erftradweg oder der Wasserburgenroute erkunden, auf Schusters Rappen führen die Wege der Jakobspilger durch die Region.

KERAMION in Frechen
Bereits das Bauwerk für sich ist ein wahrer Hingucker. Das kreisrunde Dach mit einem Durchmesser von rund 32 Metern ist einer Töpferscheibe nach empfunden und veranschaulicht bereits von außen, was den Besucher drinnen erwartet. Als Zentrum für historische und moderne Keramik stellt das KERAMION in Frechen Töpferhandwerk vom 13. Jahrhundert bis heute aus. Der Steinzeugunternehmer Dr. Gottfried Cremer baute in den 1950er Jahren mit rund 5.000 Stücken von über 500 Keramikern die größte private Keramiksammlung Deutschlands auf. Diese Sammlung ist Grundlage für die Ausstellung moderner Keramik im Keramion.

Mosel

Die Mosel ist nicht nur als Fluss sondern auch als Weinbaugebiet bekannt. Durch die Weinberge mit Blick auf die zahlreichen Moselschleifen führt Mosel.Erlebnis.Route. Die Route unterteilt sich in einzelne Wanderwege entlang der unterschiedlichen Moselabschnitte. Im Norden wandelt man auf dem Themenweg Zeitreise auf Schusters Rappen zwischen Altsteinzeit und jüngster Vergangenheit hin und her. Im Bereich Mittelmosel bietet der Eisenbahnhistorische Kulturweg „Kanonenbahn“ interessante Ein- und Ausblicke, nicht nur für Eisenbahn-Freaks. Ganz im Süden verläuft der römische Wanderweg Via Caliga an der Obermosel zum Teil auf der Trasse der alten Römerstraße.

Dass schon die alten Römer den Wein zu schätzen wussten ist sicherlich kein Geheimnis. Wie sie den Wein seinerzeit transportierten, ist ein Erlebnis für sich. In Neumagen-Dhron, dem ältesten Weinort Deutschlands, legt das Römer Weinschiff Stella Noviomagi ab. Auf Wunsch kann das historische Schiff auch gerudert werden. An Bord verraten die versierten Gästeführer viele Informationen zur weinkulturellen Geschichte entlang der Mosel.

Die Reichsburg Cochem ist eines der imposantesten Bauwerke an der Mosel, das spätgotische Bauwerk erhebt sich über 100 Meter über dem Fluss. Der Umriss der Burg ist unverkennbar, scheint sich doch die Form des Felsens auf dem sie thront in ihrer Fassade fortzusetzen. Im Mittelalter diente die Burg als Zollburg, nachdem sie im Zeitverlauf zerstört wurde, wurde sie im 19. Jahrhundert im Stil der Neugotik wieder errichtet und kann heute als Museum besichtig werden.

Deutschlands älteste Stadt, Trier, ist ein einzigartiges Freilichtmuseum der europäischen Baukunst mit Bauten aus römischer, romanischer und gotischer Zeit sowie der Renaissance, des Barocks und des Klassizismus. 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit gekürt, ist Trier heute ein begehbares Monument der Zeitgeschichte. Porta Nigra, Dom, Kaiserthermen, Amphitheater – römische Kulissen und Einflüsse soweit das Auge reicht. Lange galt die Moselstadt als das schönere Rom.

Aus Frankreich kommend führt der Mosel-Radweg entlang der Schwünge und Schleifen der Mosel bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Der von Metz bis Koblenz führende Radweg ist gut 310 Kilometer lang und bietet beste Ausblicke auf die Weinberge und historischen Bauten entlang der Mosel, passiert kleine Orte und gemütliche Städtchen. Neben der Reichsburg Cochem lassen auch Burg Eltz und die Doppelburg Thurant das Mittelalter wieder aufleben. Burgen, Fachwerkhäuser und gemütliche Weinstuben machen den Charakter dieses Radweges aus.

 
 

Mosel

Die Mosel ist nicht nur als Fluss sondern auch als Weinbaugebiet bekannt. Durch die Weinberge mit Blick auf die zahlreichen Moselschleifen führt Mosel.Erlebnis.Route. Die Route unterteilt sich in einzelne Wanderwege entlang der unterschiedlichen Moselabschnitte. Im Norden wandelt man auf dem Themenweg Zeitreise auf Schusters Rappen zwischen Altsteinzeit und jüngster Vergangenheit hin und her. Im Bereich Mittelmosel bietet der Eisenbahnhistorische Kulturweg „Kanonenbahn“ interessante Ein- und Ausblicke, nicht nur für Eisenbahn-Freaks. Ganz im Süden verläuft der römische Wanderweg Via Caliga an der Obermosel zum Teil auf der Trasse der alten Römerstraße.

Dass schon die alten Römer den Wein zu schätzen wussten ist sicherlich kein Geheimnis. Wie sie den Wein seinerzeit transportierten, ist ein Erlebnis für sich. In Neumagen-Dhron, dem ältesten Weinort Deutschlands, legt das Römer Weinschiff Stella Noviomagi ab. Auf Wunsch kann das historische Schiff auch gerudert werden. An Bord verraten die versierten Gästeführer viele Informationen zur weinkulturellen Geschichte entlang der Mosel.

Die Reichsburg Cochem ist eines der imposantesten Bauwerke an der Mosel, das spätgotische Bauwerk erhebt sich über 100 Meter über dem Fluss. Der Umriss der Burg ist unverkennbar, scheint sich doch die Form des Felsens auf dem sie thront in ihrer Fassade fortzusetzen. Im Mittelalter diente die Burg als Zollburg, nachdem sie im Zeitverlauf zerstört wurde, wurde sie im 19. Jahrhundert im Stil der Neugotik wieder errichtet und kann heute als Museum besichtig werden.

Deutschlands älteste Stadt, Trier, ist ein einzigartiges Freilichtmuseum der europäischen Baukunst mit Bauten aus römischer, romanischer und gotischer Zeit sowie der Renaissance, des Barocks und des Klassizismus. 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit gekürt, ist Trier heute ein begehbares Monument der Zeitgeschichte. Porta Nigra, Dom, Kaiserthermen, Amphitheater – römische Kulissen und Einflüsse soweit das Auge reicht. Lange galt die Moselstadt als das schönere Rom.

Aus Frankreich kommend führt der Mosel-Radweg entlang der Schwünge und Schleifen der Mosel bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Der von Metz bis Koblenz führende Radweg ist gut 310 Kilometer lang und bietet beste Ausblicke auf die Weinberge und historischen Bauten entlang der Mosel, passiert kleine Orte und gemütliche Städtchen. Neben der Reichsburg Cochem lassen auch Burg Eltz und die Doppelburg Thurant das Mittelalter wieder aufleben. Burgen, Fachwerkhäuser und gemütliche Weinstuben machen den Charakter dieses Radweges aus.

Münsterland

Mit über 1.000 Pferdehöfen und mehr als 100.000 Pferden zählt das Münsterland zu den pferdereichsten Regionen Europas. Ein besonderes Erlebnis mit einzigartiger Pferdestärke ist der Besuch des Merfelder Bruchs. Im Naturschutzgebiet südlich von Dülmen lebt eine Herde von über 300 Wildpferden. Spannend ist es, das Herdenleben der Tiere zu beobachten und die klare Rangordnung schnell zu erkennen.

Umgesattelt geht es per Rad weiter. Mit 4.500 Kilometer Radwegen ist das Münsterland ein wahres Eldorado für Radfahrer. Besonders die wenigen sanften Steigungen machen das Radfahren zum Genuss. Auf der 100 Schlösser Route geht es zu den regionstypischen Wasserburgen. Ein absolutes Prachtstück ist die Burg Vischering. Wie keine zweite vermittelt sie im Münsterland noch heute den Eindruck einer mittelalterlichen Wehranlage.

Fata Morgana? Wer zum ersten Mal in den Naturpark Zwillbrocker-Venn direkt an der niederländischen Grenze kommt, mag seinen Augen nicht trauen. Mitten in Deutschland leben tatsächlich Flamingos. Zwischen April und Juli lebt die nördlichste Flamingo-Kolonie weltweit im Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn.

Zum Wandern müssen es nicht immer die Alpen sein. Wer es lieber etwas beschaulich mag und Strecke machen dem Gipfelsturm vorzieht, ist im Münsterland gold richtig. Über 156 Kilometer Länge führt der Hermannsweg durch zwei Naturparks über den Kamm des Teutoburger Waldes und erinnert an Hermann den Cherusker, der im Jahre 9 nach Christus den römischen Feldherrn Varus besiegte. Der Wanderweg kombiniert Naturerlebnis und Geschichtsstunde auf spannende Weise.

 
 

Münsterland

Mit über 1.000 Pferdehöfen und mehr als 100.000 Pferden zählt das Münsterland zu den pferdereichsten Regionen Europas. Ein besonderes Erlebnis mit einzigartiger Pferdestärke ist der Besuch des Merfelder Bruchs. Im Naturschutzgebiet südlich von Dülmen lebt eine Herde von über 300 Wildpferden. Spannend ist es, das Herdenleben der Tiere zu beobachten und die klare Rangordnung schnell zu erkennen.

Umgesattelt geht es per Rad weiter. Mit 4.500 Kilometer Radwegen ist das Münsterland ein wahres Eldorado für Radfahrer. Besonders die wenigen sanften Steigungen machen das Radfahren zum Genuss. Auf der 100 Schlösser Route geht es zu den regionstypischen Wasserburgen. Ein absolutes Prachtstück ist die Burg Vischering. Wie keine zweite vermittelt sie im Münsterland noch heute den Eindruck einer mittelalterlichen Wehranlage.

Fata Morgana? Wer zum ersten Mal in den Naturpark Zwillbrocker-Venn direkt an der niederländischen Grenze kommt, mag seinen Augen nicht trauen. Mitten in Deutschland leben tatsächlich Flamingos. Zwischen April und Juli lebt die nördlichste Flamingo-Kolonie weltweit im Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn.

Zum Wandern müssen es nicht immer die Alpen sein. Wer es lieber etwas beschaulich mag und Strecke machen dem Gipfelsturm vorzieht, ist im Münsterland gold richtig. Über 156 Kilometer Länge führt der Hermannsweg durch zwei Naturparks über den Kamm des Teutoburger Waldes und erinnert an Hermann den Cherusker, der im Jahre 9 nach Christus den römischen Feldherrn Varus besiegte. Der Wanderweg kombiniert Naturerlebnis und Geschichtsstunde auf spannende Weise.

Niederrhein

Deutschlands längstes Radwegenetz erstreckt sich über 2.000 Kilometer von Emmerich am Rhein im Norden bis nach Übach-Palenberg im Süden. Der flachen Landschaft sei Dank, ist das Radeln auf der Niederrheinroute ganz bequem und ohne große Anstrengung möglich. Jeder Radler kann sich seine Route individuell zusammenstellen. Ob kleiner Ausflug oder Tagestouren – entlang der Strecke findet sich vom Gasthof bis zum Schloss alles um ggf. einzukehren.

Der Niederrhein ist eine der ältesten und bedeutendsten Gartenbauregionen Deutschlands. So ist es nicht verwunderlich, dass es hier Gemüse, Obst und Getreide, Fleischprodukte, Geflügel oder Wild sowie Milchprodukte und Eier direkt aus der Region gibt. „Gutes vom Niederrhein“ bietet lokale und saisonale Produkte, die Bewohner und Gäste gleichermaßen auf den Geschmack für den Niederrhein kommen lassen.

Im Winter sind zahlreiche Sibirische Wildgänse am Niederrhein zu Gast. Es ist ein imposantes Naturschauspiel wenn bis zu 200.000 Gäste aus dem hohen Norden am Niederrhein Quartier beziehen. Die Rastplätze der Vögel können im Kreis Wesel mit Bussen besucht werden. Dazu vermittelt die Biologische Station vor Ort Interessantes über das Leben der Tiere, die jedes Jahr wieder ihren Winterurlaub am Niederrhein verbringen.

Einmal Kapitän sein. Auf der Lippe werden Träume wahr, denn auf der Gierseilfähre ist jeder Benutzer sein eigener Steuermann. Rund um die Lippe lädt eine wunderschöne Auenlandschaft zum Wandern und Radeln ein. Ob mit oder ohne Rad, die Fahrt mit der Gierseilfähre ist ein besonderes Erlebnis. Ruhig gleitet die Fähre am Gierseil dahin und befördert die Passagiere mit wenigen Handgriffen auf die andere Uferseite.

Die einzige mit X beginnende Stadt in Deutschland ist Xanten. In der Römerstadt am Niederrhein erinnert der Archäologischer Park Xanten an die geschichtsträchtige Historie der römischen Siedler, die hier einst lebten. Das Herzstück des Parks ist das RömerMuseum, das spannende Einblicke in das römische Leben in und um Xanten bietet: Vom Einmarsch der Legionen, über die Entstehung einer zivilen Großstadt bis zu deren Untergang.

 
 

Niederrhein

Deutschlands längstes Radwegenetz erstreckt sich über 2.000 Kilometer von Emmerich am Rhein im Norden bis nach Übach-Palenberg im Süden. Der flachen Landschaft sei Dank, ist das Radeln auf der Niederrheinroute ganz bequem und ohne große Anstrengung möglich. Jeder Radler kann sich seine Route individuell zusammenstellen. Ob kleiner Ausflug oder Tagestouren – entlang der Strecke findet sich vom Gasthof bis zum Schloss alles um ggf. einzukehren.

Der Niederrhein ist eine der ältesten und bedeutendsten Gartenbauregionen Deutschlands. So ist es nicht verwunderlich, dass es hier Gemüse, Obst und Getreide, Fleischprodukte, Geflügel oder Wild sowie Milchprodukte und Eier direkt aus der Region gibt. „Gutes vom Niederrhein“ bietet lokale und saisonale Produkte, die Bewohner und Gäste gleichermaßen auf den Geschmack für den Niederrhein kommen lassen.

Im Winter sind zahlreiche Sibirische Wildgänse am Niederrhein zu Gast. Es ist ein imposantes Naturschauspiel wenn bis zu 200.000 Gäste aus dem hohen Norden am Niederrhein Quartier beziehen. Die Rastplätze der Vögel können im Kreis Wesel mit Bussen besucht werden. Dazu vermittelt die Biologische Station vor Ort Interessantes über das Leben der Tiere, die jedes Jahr wieder ihren Winterurlaub am Niederrhein verbringen.

Einmal Kapitän sein. Auf der Lippe werden Träume wahr, denn auf der Gierseilfähre ist jeder Benutzer sein eigener Steuermann. Rund um die Lippe lädt eine wunderschöne Auenlandschaft zum Wandern und Radeln ein. Ob mit oder ohne Rad, die Fahrt mit der Gierseilfähre ist ein besonderes Erlebnis. Ruhig gleitet die Fähre am Gierseil dahin und befördert die Passagiere mit wenigen Handgriffen auf die andere Uferseite.

Die einzige mit X beginnende Stadt in Deutschland ist Xanten. In der Römerstadt am Niederrhein erinnert der Archäologischer Park Xanten an die geschichtsträchtige Historie der römischen Siedler, die hier einst lebten. Das Herzstück des Parks ist das RömerMuseum, das spannende Einblicke in das römische Leben in und um Xanten bietet: Vom Einmarsch der Legionen, über die Entstehung einer zivilen Großstadt bis zu deren Untergang.

Ostwestfalen

Die Region Ostwestfalen-Lippe ist auch bekannt als Heilgarten Deutschlands. Mit insgesamt fünf großen Heilbädern, zwölf Luft- und drei Kneipp-Kurorten hält die Region das passende Urlaubsdomizil für jeden Gesundheitstyp bereit. Wenn auch von der Küste weit entfernt, bietet das ehemalige Salzsiederstädtchen Bad Salzuflen dank seiner heilsamen Solequellen Luft und Wasser wie an der See. Erfrischungskur für die Atemwege: Ein besonderes Gesundheitserlebnis ist der Besuch des einzigen begehbaren ErlebnisGradierwerk Europas am Kurpark.

Er ist sicherlich einer der schönsten Höhenwege Deutschlands, der Hermannsweg. Er führt über den Kamm des Teutoburger Waldes und verbindet Natur- und Kulturerlebnis auf attraktive Weise. Der 156 Kilometer lange Wanderweg führt durch die beiden Naturparke "Teutoburger Wald / Eggegebirge" und "TERRA.vita", der zusätzlich zum UNESCO Welterbe zählt. Der Hermannsweg wurde nach Hermann dem Cherusker benannt, der im Jahr 9 nach Christus den römischen Feldherren Varus besiegte. Das kolossale Hermannsdenkmal bei Hiddesen südwestlich von Detmold, mit seinen 53,46 Metern die höchste Statue Deutschlands, ist nur eine der lohnenswerten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.

Von ganz besonderer Schönheit ist auch der Gräfliche Park in Bad Driburg, der auf besondere Weise historische Bestandspflege, zeitgenössische Gartenkunst und moderne Nutzungserfordernisse miteinander verbindet. Der 65 Hektar große englische Landschaftspark inspirierte schon die deutschen Dichter Friedrich Hölderlin, an den bis heute der Hölderlin-Hain und die Diotima-Insel erinnern, und Annette von Droste-Hülshoff. Neben der schönen Pflanzenwelt zeigt sich auch das heimische Tierreich in dem Wildgehege, das durch einen „HaHa-Graben“ in den Gräflichen Park integriert wird.

Zwischen Bad Oeynhausen und Löhne befindet sich der 20 ha große Landschafts- und Kulturpark Aqua Magica. Die solehaltigen Heilquellen der Region werden hier in einer Verbindung aus Natur, Technik, Gesundheit und Kultur sichtbar gemacht. Auf den Spuren der Heilquellen führt ein begehbarer Wasserkrater 18 Meter tiefe ins Erdinnere. In der Brunnenskulptur macht eine bis zu 30 Meter hohe Wasserfontäne, von Licht- und Klangelementen begleitet, den Bodenschatz der Region – die heilenden Solequellen – erlebbar.

Deutschlands größtes Freilichtmuseum befindet sich in Detmold. Zu Fuß oder im Pferdewagen begeben sich die Besucher auf eine Zeitreise bis zurück ins 16. Jahrhundert. Wie imposant erscheint doch das repräsentative Bauernhaus des Großgrundbesitzers gegenüber den einfachen Kotten derer, die zusätzlich zu ihrer kleinen Landwirtschaft noch in handwerklichen Berufen arbeiten mussten, um die eigene Familie zu ernähren. Auch der Erhalt seltener regionaltypischer Haustierrassen wird in dem Museum gefördert. Neben Sennerpferde und Siegerländer Rotvieh haben auch zahlreiche Lippegänse hier ein Zuhause gefunden.

 
 

Ostwestfalen

Die Region Ostwestfalen-Lippe ist auch bekannt als Heilgarten Deutschlands. Mit insgesamt fünf großen Heilbädern, zwölf Luft- und drei Kneipp-Kurorten hält die Region das passende Urlaubsdomizil für jeden Gesundheitstyp bereit. Wenn auch von der Küste weit entfernt, bietet das ehemalige Salzsiederstädtchen Bad Salzuflen dank seiner heilsamen Solequellen Luft und Wasser wie an der See. Erfrischungskur für die Atemwege: Ein besonderes Gesundheitserlebnis ist der Besuch des einzigen begehbaren ErlebnisGradierwerk Europas am Kurpark.

Er ist sicherlich einer der schönsten Höhenwege Deutschlands, der Hermannsweg. Er führt über den Kamm des Teutoburger Waldes und verbindet Natur- und Kulturerlebnis auf attraktive Weise. Der 156 Kilometer lange Wanderweg führt durch die beiden Naturparke "Teutoburger Wald / Eggegebirge" und "TERRA.vita", der zusätzlich zum UNESCO Welterbe zählt. Der Hermannsweg wurde nach Hermann dem Cherusker benannt, der im Jahr 9 nach Christus den römischen Feldherren Varus besiegte. Das kolossale Hermannsdenkmal bei Hiddesen südwestlich von Detmold, mit seinen 53,46 Metern die höchste Statue Deutschlands, ist nur eine der lohnenswerten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.

Von ganz besonderer Schönheit ist auch der Gräfliche Park in Bad Driburg, der auf besondere Weise historische Bestandspflege, zeitgenössische Gartenkunst und moderne Nutzungserfordernisse miteinander verbindet. Der 65 Hektar große englische Landschaftspark inspirierte schon die deutschen Dichter Friedrich Hölderlin, an den bis heute der Hölderlin-Hain und die Diotima-Insel erinnern, und Annette von Droste-Hülshoff. Neben der schönen Pflanzenwelt zeigt sich auch das heimische Tierreich in dem Wildgehege, das durch einen „HaHa-Graben“ in den Gräflichen Park integriert wird.

Zwischen Bad Oeynhausen und Löhne befindet sich der 20 ha große Landschafts- und Kulturpark Aqua Magica. Die solehaltigen Heilquellen der Region werden hier in einer Verbindung aus Natur, Technik, Gesundheit und Kultur sichtbar gemacht. Auf den Spuren der Heilquellen führt ein begehbarer Wasserkrater 18 Meter tiefe ins Erdinnere. In der Brunnenskulptur macht eine bis zu 30 Meter hohe Wasserfontäne, von Licht- und Klangelementen begleitet, den Bodenschatz der Region – die heilenden Solequellen – erlebbar.

Deutschlands größtes Freilichtmuseum befindet sich in Detmold. Zu Fuß oder im Pferdewagen begeben sich die Besucher auf eine Zeitreise bis zurück ins 16. Jahrhundert. Wie imposant erscheint doch das repräsentative Bauernhaus des Großgrundbesitzers gegenüber den einfachen Kotten derer, die zusätzlich zu ihrer kleinen Landwirtschaft noch in handwerklichen Berufen arbeiten mussten, um die eigene Familie zu ernähren. Auch der Erhalt seltener regionaltypischer Haustierrassen wird in dem Museum gefördert. Neben Sennerpferde und Siegerländer Rotvieh haben auch zahlreiche Lippegänse hier ein Zuhause gefunden.

Pfalz

Schon die Römer wussten, dass es dort, wo der Wein wächst, besonders lebenswert ist. Die vielen Sonnenstunden im Jahr und der milde Winter sorgen in der Pfalz für die besten Bedingungen beim Weinanbau. Manch einer nennt die Region daher auch die Toskana Deutschlands, geprägt von einzigartigen Weinlandschaften und ganz viel Gastfreundschaft.

Durch alle Jahreszeiten hält die südlichste Region der Pfalz, was die Kompassnadel verspricht: Wer die Weiten des Pfälzer Waldes in Richtung Rheintal hinter sich lässt, findet den Garten Eden, wo Mandelbäume schon im Frühjahr rosa Blütenträume entfachen, im Sommer Feigen, Zitronen und mächtige Oleanderbüsche die Höfe und Gärten bevölkern und im Herbst ein mit Sonne und Aromen gefülltes Rebenmeer zur Lese schreitet.

Entlang der Deutschen Weinstraße gedeihen urwüchsige Weindörfer mit den markant roten Sandsteintoren, die eine südliche Heiterkeit ausstrahlen. Bekannte Lagen, renommierte Weingüter und historische Weinstädte wie Deidesheim, Wachenheim, Neustadt oder Edenkoben liegen auf dem Weg.

Nicht nur Weinkenner wissen die Natur der Pfalz zu schätzen: Der Naturpark Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, ist Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates der UNESCO Pfälzer Wald-Vosges du Nord. Unberührte Landschaften, Burgen und Burgruinen sowie die größte Bundsandstein-Felslandschaft Europas ziehen Naturburschen und –mädels von allerorts an.

Zur Pfalz gehört auch die Modernität Ludwigshafens und Kaiserslauterns. Klassisch und historisch dann wiederum die Grandiosität der Bauwerke wie der Speyrer Dom oder aber die Geschichte der alten Leder- und Schuhstadt Pirmasens. Die Pfalz ist weit und groß, erdverbunden, weinverliebt und sympathisch wie ihre Bewohner – und eben mit jenem sonnigen Gemüt, das zum Verweilen einlädt.

 
 

Pfalz

Schon die Römer wussten, dass es dort, wo der Wein wächst, besonders lebenswert ist. Die vielen Sonnenstunden im Jahr und der milde Winter sorgen in der Pfalz für die besten Bedingungen beim Weinanbau. Manch einer nennt die Region daher auch die Toskana Deutschlands, geprägt von einzigartigen Weinlandschaften und ganz viel Gastfreundschaft.

Durch alle Jahreszeiten hält die südlichste Region der Pfalz, was die Kompassnadel verspricht: Wer die Weiten des Pfälzer Waldes in Richtung Rheintal hinter sich lässt, findet den Garten Eden, wo Mandelbäume schon im Frühjahr rosa Blütenträume entfachen, im Sommer Feigen, Zitronen und mächtige Oleanderbüsche die Höfe und Gärten bevölkern und im Herbst ein mit Sonne und Aromen gefülltes Rebenmeer zur Lese schreitet.

Entlang der Deutschen Weinstraße gedeihen urwüchsige Weindörfer mit den markant roten Sandsteintoren, die eine südliche Heiterkeit ausstrahlen. Bekannte Lagen, renommierte Weingüter und historische Weinstädte wie Deidesheim, Wachenheim, Neustadt oder Edenkoben liegen auf dem Weg.

Nicht nur Weinkenner wissen die Natur der Pfalz zu schätzen: Der Naturpark Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, ist Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates der UNESCO Pfälzer Wald-Vosges du Nord. Unberührte Landschaften, Burgen und Burgruinen sowie die größte Bundsandstein-Felslandschaft Europas ziehen Naturburschen und –mädels von allerorts an.

Zur Pfalz gehört auch die Modernität Ludwigshafens und Kaiserslauterns. Klassisch und historisch dann wiederum die Grandiosität der Bauwerke wie der Speyrer Dom oder aber die Geschichte der alten Leder- und Schuhstadt Pirmasens. Die Pfalz ist weit und groß, erdverbunden, weinverliebt und sympathisch wie ihre Bewohner – und eben mit jenem sonnigen Gemüt, das zum Verweilen einlädt.

Rheinland

Bunt, fröhlich und weltoffen. Nicht nur dem Karneval verdankt die Stadt Köln ihr Image. Auf den Spuren Kölscher Brautradition führt der Kölner Brauhaus Wanderweg durch die Gassen der Altstadt. In den urigen Brauhäusern kommen Neustädter und Gäste am besten bei einer Stange Kölsch mit den Einheimischen in Kontakt. Wer zum ersten Mal auf Kölschtour geht, sollte einen Tipp beherzigen: das geleerte Glas mit Bierdeckel abdecken wenn kein Nachschub gewünscht ist. Sonst tauscht der Köbes (Kellner) ungefragt gegen eine neue Stange aus.

Flanieren in Düsseldorf. Wer gerne einkaufen geht, für den zählt die Düsseldorfer Königsallee mit ihren zahlreichen Geschäften bekanntlich zum Pflichtprogramm. Wer aber einfach gerne schlendert, der genießt den Lustwandel auf der Rheinuferpromenade. Von der Düsseldorfer Altstadt führt sie zum modernen Medienhafen. Im Sommer herrscht hier mediterranes Flair und zahlreiche Cafés und Bars laden zum Ausspannen mit Blick auf die vorbeiziehenden Rheinschiffe ein.

Als ehemalige Bundeshauptstadt ist Bonn immer einen Besuch wert. Die 2.000 jährige Geschichte der Stadt zieht nicht nur Kulturinteressierte und Architekturfreunde in ihren Bann. Im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird die deutsche Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart anschaulich vermittelt. Wer beim Städtetrip auch Erholung sucht, wird in Bonn ebenfalls fündig: Auf einer Fläche von 160 Hektar bietet der Freizeitpark Rheinaue vielfältige Freizeitmöglichkeiten an Land und auf dem Wasser.

Südlich von Bonn liegt das erste Naturschutzgebiet Deutschlands: Das Siebengebirge. Im Herzen des sagenumwobenen Gebiets thront die romantischen Burgruine Drachenfels. Sportliche erklimmen sie per Pedes. Wem die Wanderung zu anstrengend ist, der genießt die Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands ab Königswinter. Auf halber Höhe des Drachenfelsens befindet sich die Drachenburg, neben der Schlossgeschichte wird im hiesigen Museum auch die Geschichte der Nibelungen dargestellt.

Die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal erstreckt sich zwischen den Städten Koblenz, Bingen und Rüdesheim und trägt seit 2002 das Siegel eines UNESCO-Welterbes. Die natürliche Flusslandschaft auf diesem Rheinabschnitt lädt zum Wandern entlang der weinbewachsenen Ufer ein. Zu einem der schönsten Wanderwege in der Region zählt der Rhein-Burgen-Wanderweg, der die zahlreichen Baudenkmäler vergangener Zeiten auf beiden Uferseiten verbindet.

 
 

Rheinland

Bunt, fröhlich und weltoffen. Nicht nur dem Karneval verdankt die Stadt Köln ihr Image. Auf den Spuren Kölscher Brautradition führt der Kölner Brauhaus Wanderweg durch die Gassen der Altstadt. In den urigen Brauhäusern kommen Neustädter und Gäste am besten bei einer Stange Kölsch mit den Einheimischen in Kontakt. Wer zum ersten Mal auf Kölschtour geht, sollte einen Tipp beherzigen: das geleerte Glas mit Bierdeckel abdecken wenn kein Nachschub gewünscht ist. Sonst tauscht der Köbes (Kellner) ungefragt gegen eine neue Stange aus.

Flanieren in Düsseldorf. Wer gerne einkaufen geht, für den zählt die Düsseldorfer Königsallee mit ihren zahlreichen Geschäften bekanntlich zum Pflichtprogramm. Wer aber einfach gerne schlendert, der genießt den Lustwandel auf der Rheinuferpromenade. Von der Düsseldorfer Altstadt führt sie zum modernen Medienhafen. Im Sommer herrscht hier mediterranes Flair und zahlreiche Cafés und Bars laden zum Ausspannen mit Blick auf die vorbeiziehenden Rheinschiffe ein.

Als ehemalige Bundeshauptstadt ist Bonn immer einen Besuch wert. Die 2.000 jährige Geschichte der Stadt zieht nicht nur Kulturinteressierte und Architekturfreunde in ihren Bann. Im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird die deutsche Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart anschaulich vermittelt. Wer beim Städtetrip auch Erholung sucht, wird in Bonn ebenfalls fündig: Auf einer Fläche von 160 Hektar bietet der Freizeitpark Rheinaue vielfältige Freizeitmöglichkeiten an Land und auf dem Wasser.

Südlich von Bonn liegt das erste Naturschutzgebiet Deutschlands: Das Siebengebirge. Im Herzen des sagenumwobenen Gebiets thront die romantischen Burgruine Drachenfels. Sportliche erklimmen sie per Pedes. Wem die Wanderung zu anstrengend ist, der genießt die Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands ab Königswinter. Auf halber Höhe des Drachenfelsens befindet sich die Drachenburg, neben der Schlossgeschichte wird im hiesigen Museum auch die Geschichte der Nibelungen dargestellt.

Die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal erstreckt sich zwischen den Städten Koblenz, Bingen und Rüdesheim und trägt seit 2002 das Siegel eines UNESCO-Welterbes. Die natürliche Flusslandschaft auf diesem Rheinabschnitt lädt zum Wandern entlang der weinbewachsenen Ufer ein. Zu einem der schönsten Wanderwege in der Region zählt der Rhein-Burgen-Wanderweg, der die zahlreichen Baudenkmäler vergangener Zeiten auf beiden Uferseiten verbindet.

Saarland

Keltischer Ringwall Otzenhausen
Monumentales Denkmal. Eine der mächtigsten keltischen Befestigungsanlagen Europas findet sich im kleinen Saarland. Von den ehemals 20 Meter hohen und 25 Meter dicken Festungsmauern des Keltischen Ringwalls Otzenhausen sind heute noch 10 Meter hohe Mauern zu sehen. Die Geschichte des Ringwalls, der einst das Zentrum einflussreicher Fürsten war, reicht von etwa 400 v. Chr. bis 50 v. Chr. Zeitgenössische Künstler haben unter dem Motto „Cerda & Celtoi“ (Kunst & Kelten) einen Skulpturenweg errichtet, auf dem die keltische Kultur und Geisteswelt vermittelt wird.

UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau
Der Südosten des Saarlandes zeigt ein natürlich schönes Zusammenspiel aus Stadt und Land. Sanfte Hügellandschaft, Streuobstwiesen und Buchenwälder zieren das Gebiet ebenso wie Auenlandschaft und Trockenrasen. Gut die Hälfte der in Deutschland vorkommenden Orchideenarten können hier bewundert werden. Auch die UNESCO hat die Schönheit der Landschaft des Bliesgau erkannt und diese unter den Schutz des Biosphärenreservats gestellt. Lehrreich und informativ sind die Ausflüge mit den Natur- und Landschaftsführern.

Saarland Tafeltouren
Beim Wandern auf den Saarland-Geschmack kommen, dafür stehen die Tafeltouren. Auf insgesamt neun Wanderrouten geht es gemäß dem Motto Wandern und Schlemmen immer der weißen Kochmütze nach durch die abwechslungsreiche Natur des Saarlands. Authentischen Geschmack bieten „Dibbelabbes“ (Kartoffelauflauf mit Speckwürfeln), die Hoorischen (längliche Kartoffelklöße) und die Verheirateten (Mehlknödel mit Kartoffeln) auch der Lyoner – ein Ring Fleischwurst – darf nicht fehlen.

Völklinger Hütte
Von der UNESCO wurde die Völklinger Hütte als erstes Industriedenkmal der Welt zum Kulturerbe ernannt. Das ehemalige Eisenwerk, das auch als „Kathedrale der Arbeit“ bezeichnet wird, macht alle Phasen der Roheisenerzeugung nachvollziehbar. Auf einem 6 Kilometer langen Rundweg lässt sich die einzigartige Industrieanlage in zwei bis drei Stunden erkunden. Der Erzhalle können die Besucher aufs Dach steigen und den Blick über die Stadt Völklingen genießen, ehe sie durch die Möllerhalle, das ehemalige Rohstofflager der Hütte, zu den imposanten Hochöfen weiter gehen. Dort wird der Aufstieg zur Gichtbühne in 27 Metern Höhe zum unvergesslichen Erlebnis.

Saarschleife
Über Jahrmillionen hat sich das Wasser der Saar seinen Weg in den Stein gegraben. Heute ist die Saarschleife das wohl bekannteste Wahrzeichen von Deutschlands kleinstem Bundesland. Ob mit geschnürten Stiefeln oder kräftigen Pedaltritten, der Weg sollte unbedingt zum Aussichtspunkt Cloef in Orscholz führen, denn dieser bietet den schönsten Blick auf die imposante Saarschleife. Mit der letzten Saarfähre, der Welles, können Wanderer und Radler die Uferseite wechseln, um beispielsweise die mittelalterliche Ruine der Burg Montclair zu besichtigen.

 
 

Saarland

Keltischer Ringwall Otzenhausen
Monumentales Denkmal. Eine der mächtigsten keltischen Befestigungsanlagen Europas findet sich im kleinen Saarland. Von den ehemals 20 Meter hohen und 25 Meter dicken Festungsmauern des Keltischen Ringwalls Otzenhausen sind heute noch 10 Meter hohe Mauern zu sehen. Die Geschichte des Ringwalls, der einst das Zentrum einflussreicher Fürsten war, reicht von etwa 400 v. Chr. bis 50 v. Chr. Zeitgenössische Künstler haben unter dem Motto „Cerda & Celtoi“ (Kunst & Kelten) einen Skulpturenweg errichtet, auf dem die keltische Kultur und Geisteswelt vermittelt wird.

UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau
Der Südosten des Saarlandes zeigt ein natürlich schönes Zusammenspiel aus Stadt und Land. Sanfte Hügellandschaft, Streuobstwiesen und Buchenwälder zieren das Gebiet ebenso wie Auenlandschaft und Trockenrasen. Gut die Hälfte der in Deutschland vorkommenden Orchideenarten können hier bewundert werden. Auch die UNESCO hat die Schönheit der Landschaft des Bliesgau erkannt und diese unter den Schutz des Biosphärenreservats gestellt. Lehrreich und informativ sind die Ausflüge mit den Natur- und Landschaftsführern.

Saarland Tafeltouren
Beim Wandern auf den Saarland-Geschmack kommen, dafür stehen die Tafeltouren. Auf insgesamt neun Wanderrouten geht es gemäß dem Motto Wandern und Schlemmen immer der weißen Kochmütze nach durch die abwechslungsreiche Natur des Saarlands. Authentischen Geschmack bieten „Dibbelabbes“ (Kartoffelauflauf mit Speckwürfeln), die Hoorischen (längliche Kartoffelklöße) und die Verheirateten (Mehlknödel mit Kartoffeln) auch der Lyoner – ein Ring Fleischwurst – darf nicht fehlen.

Völklinger Hütte
Von der UNESCO wurde die Völklinger Hütte als erstes Industriedenkmal der Welt zum Kulturerbe ernannt. Das ehemalige Eisenwerk, das auch als „Kathedrale der Arbeit“ bezeichnet wird, macht alle Phasen der Roheisenerzeugung nachvollziehbar. Auf einem 6 Kilometer langen Rundweg lässt sich die einzigartige Industrieanlage in zwei bis drei Stunden erkunden. Der Erzhalle können die Besucher aufs Dach steigen und den Blick über die Stadt Völklingen genießen, ehe sie durch die Möllerhalle, das ehemalige Rohstofflager der Hütte, zu den imposanten Hochöfen weiter gehen. Dort wird der Aufstieg zur Gichtbühne in 27 Metern Höhe zum unvergesslichen Erlebnis.

Saarschleife
Über Jahrmillionen hat sich das Wasser der Saar seinen Weg in den Stein gegraben. Heute ist die Saarschleife das wohl bekannteste Wahrzeichen von Deutschlands kleinstem Bundesland. Ob mit geschnürten Stiefeln oder kräftigen Pedaltritten, der Weg sollte unbedingt zum Aussichtspunkt Cloef in Orscholz führen, denn dieser bietet den schönsten Blick auf die imposante Saarschleife. Mit der letzten Saarfähre, der Welles, können Wanderer und Radler die Uferseite wechseln, um beispielsweise die mittelalterliche Ruine der Burg Montclair zu besichtigen.

Westfalen

Schlaraffenland par excelence.
Im östlichen Teil Nordrhein-Westfalens geht es um die Wurst. Wo zwischen Himmel und Erde Blutwurst gereicht wird, ist auch das Töttchen nicht weit, könnte man sagen. Sicher ist, dass es nach deftiger Kost garantiert auch noch ein paar süße Genüsse zu verkosten gibt. Bergische Waffeln zum Beispiel. Oder Appeltate, Westfälische Götterspeise und, und, und.

Doch nicht nur geschlemmt wird hier: Die riesigen Monumente der Industriekultur im Ruhrgebiet beispielsweise erinnern an schweißtreibende Arbeit. Mittlerweilen sind sie jedoch des Öfteren Schauplätze fantastischer Kulturevents: sensationelle Ausstellungen im Gasometer Oberhausen, Kunstprojekte im Welterbe Zollverein, renommierte Festivals und andere Veranstaltungen. Beides, Genuss und Arbeit, fließen hier in Westfalen in einer der ältesten Kulturlandschaften zusammen. Angeblich soll schon der Neandertaler hier gewohnt haben, germanische und keltische Stämme folgten. Lange war Westfalen preußische Provinz, die 1946 durch die Auflösung Preußens als ein Teil Nordrhein-Westfalens eingegliedert wurde.

Böse, wer diese Entstehungsgeschichte als provinziell bezeichnet.
Ist es gar nicht, erst recht nicht mit dem Blick auf so Städte wie Münster. Bereits die feinsinnige Lyrikerin Ricarda Huch (1864–1947) schrieb: „Von allen Städten Westfalens ist Münster die vornehmste.“ Ein Stadtrundgang beginnt stets am Prinzipalmarkt, dem „Salon“ Münsters. 

Prachtvolle Patrizierhäuser säumen den lang gestreckten Platz. Allein die Giebel – geschweift und treppenförmig gestaltet, spätgotische Dreiecksgiebel mit Fialen und Maßwerk – sind von atemberaubender Schönheit. Münster ist eine fußgängige Stadt, in der sich der Fremde leicht an den vielen Kirchtürmen orientiert. Angesagt ist das Kuhviertel. Wo einst Kuh- und Schafställe dicht an dicht standen, reiht sich heute eine urige Kneipe an die nächste. Und so ist es auch hier, wie wohl im Rest Westfalens, dass Arbeit und Genuss ganz dicht beieinander liegen.

 
 

Westfalen

Schlaraffenland par excelence.
Im östlichen Teil Nordrhein-Westfalens geht es um die Wurst. Wo zwischen Himmel und Erde Blutwurst gereicht wird, ist auch das Töttchen nicht weit, könnte man sagen. Sicher ist, dass es nach deftiger Kost garantiert auch noch ein paar süße Genüsse zu verkosten gibt. Bergische Waffeln zum Beispiel. Oder Appeltate, Westfälische Götterspeise und, und, und.

Doch nicht nur geschlemmt wird hier: Die riesigen Monumente der Industriekultur im Ruhrgebiet beispielsweise erinnern an schweißtreibende Arbeit. Mittlerweilen sind sie jedoch des Öfteren Schauplätze fantastischer Kulturevents: sensationelle Ausstellungen im Gasometer Oberhausen, Kunstprojekte im Welterbe Zollverein, renommierte Festivals und andere Veranstaltungen. Beides, Genuss und Arbeit, fließen hier in Westfalen in einer der ältesten Kulturlandschaften zusammen. Angeblich soll schon der Neandertaler hier gewohnt haben, germanische und keltische Stämme folgten. Lange war Westfalen preußische Provinz, die 1946 durch die Auflösung Preußens als ein Teil Nordrhein-Westfalens eingegliedert wurde.

Böse, wer diese Entstehungsgeschichte als provinziell bezeichnet.
Ist es gar nicht, erst recht nicht mit dem Blick auf so Städte wie Münster. Bereits die feinsinnige Lyrikerin Ricarda Huch (1864–1947) schrieb: „Von allen Städten Westfalens ist Münster die vornehmste.“ Ein Stadtrundgang beginnt stets am Prinzipalmarkt, dem „Salon“ Münsters. 

Prachtvolle Patrizierhäuser säumen den lang gestreckten Platz. Allein die Giebel – geschweift und treppenförmig gestaltet, spätgotische Dreiecksgiebel mit Fialen und Maßwerk – sind von atemberaubender Schönheit. Münster ist eine fußgängige Stadt, in der sich der Fremde leicht an den vielen Kirchtürmen orientiert. Angesagt ist das Kuhviertel. Wo einst Kuh- und Schafställe dicht an dicht standen, reiht sich heute eine urige Kneipe an die nächste. Und so ist es auch hier, wie wohl im Rest Westfalens, dass Arbeit und Genuss ganz dicht beieinander liegen.

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